So wird Mikl-Leitner NÖ für sich gewinnen

MIkl-Leitner Pröll
© TZOe Artner

Am 19. April bekommt Johanna Mikl-Leitner die blau-gelbe Krone überreicht.

„Sie wird das sicher großartig machen“ oder „Mir wäre lieber, Erwin Pröll würde noch ein bisschen bleiben“ – die Reaktionen auf die künftige Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bei einer ÖSTERREICH-Umfrage vor einigen Wochen waren eine Mischung aus Freude und Zweifel. Am 19.  April wird „Hanni“ den Posten ihres politischen Ziehvaters Erwin Pröll übernehmen, schon drei Wochen davor zur VPNÖ-Chefin gekürt. Größte Herausforderung: die absolute Mehrheit ihrer Partei bei der Landtagswahl 2018 verteidigen. Ihre Stärken sollen ihr dabei helfen:

Bürgernähe
Schon als Innenministerin zeigte Mikl-Leitner, dass sie keine Scheu vor engem Kontakt mit Bürgern hat. Im Gespräch wirkt sie stets inte­ressiert, hat ein offenes Ohr. Das kommt bei den Niederösterreichern gut an.

Erfahrung
Landesgeschäftsführerin, National- und Landesrätin, Innenministerin und zuletzt Landeshauptmann-Stellvertreterin: Die Klosterneuburgerin ist seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Politik zu Hause. Brisante Themen – Stichwort Flüchtlingskrise – sind ihr nicht fremd.

Team
Viel Altes und eine Prise Neues: Ihr künftiges Team übernimmt Mikl-Leitner quasi 1:1 von ihrem Vorgänger Pröll. Die Landesräte Schwarz, Bohuslav und Wilfing behalten ihre Ressorts. Pernkopf bekommt zu den Umweltagenden Mikl-Leitners Stellvertreterposten dazu. Und der erst 38 Jahre alte Ludwig Schleritzko wird Mikl-Leitners Finanzressort erben.

erstellt am 14. März 2017, 08:29

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