So brutal wird das Duell Häupl gegen Ludwig

Häupl Ludwig
© APA/ Techt

Hinter den Kulissen wollen die Großbezirke Häupls Abschied. Er schlägt zurück.

Die ÖSTERREICH-Story vom Freitag, dass Bürgermeister Michael Häupl beim Parteitag am 29. April noch einmal antreten will und fix mit einer großen Mehrheit für sich rechnet, sorgt für helle Aufregung im Lager der Rebellen. In neun großen Bezirken hatte man bis zuletzt gehofft, dass Michael Häupl freiwillig auf eine Kandidatur verzichtet.

Häupl blockiert Ludwig

Dann hätte der Wunschkandidat der Rebellen, Michael Ludwig – notfalls in einer Kampfkandidatur gegen Ulli Sima – sicher gewonnen. Dass Häupl kandidieren will, durchkreuzt all diese Pläne.

Rache der Linken

„Gegen ihn tritt Ludwig sicher nicht persönlich an“, sagt ein Insider. Und trotzdem steht Michael Ludwig damit plötzlich mit dem Rücken zur Wand: Sollten seine Anhänger in geheimen Bezirkssitzungen im März signalisieren, dass sie Häupl oder etwa Stadträtin Sandra Frauenberger am Parteitag streichen, würde die Parteilinke sofort über Ludwig herfallen.

Der bisherige Vorzugsschüler und Liebling der Partei stünde mit einer Riesenpackung Streichungen genauso angeschlagen wie Häupl und Frauenberger da. Dann hätte Ludwig auch 2018, wenn Häupl freiwillig gehen will, kaum eine Chance mehr.

Josef Galley

erstellt am 11. März 2017, 08:58

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