Schon 100.000 Flüchtlinge im Land versorgt

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© APA

Durch den Massenansturm aus Ungarn füllen sich die Notlager wieder.

Bgld. Rot-Kreuz-Sprecher Tobias Midler zeigt sich angesichts der neuen Flüchtlingswelle vorsichtig optimistisch. „Es melden sich viele Helfer bei uns. Vor allem im Raum Nickelsdorf“, schildert er. Den Samstag über war Midler aber in Heiligenkreuz im Einsatz. Obwohl hier mehr als 4.500 Menschen über die ungarische Grenze drängten, war Unterstützung kaum notwendig, sagt er.

Etwas weniger entspannt lief der Tag in Nickelsdorf: Da die Transit-Unterkunft in Wiesen längst wieder abgebaut war, musste am Samstag ab 10 Uhr das Feldbettenlager für rund 600 Flüchtlinge erneut aufgebaut werden. Außerdem benötige man Sachspenden wie Damenkleidung, T-Shirts, Hosen und Langarmkleider (keine Jacken) sowie T-Shirts, Hosen und Jacken für Männer – vor allem jedoch Baby- und Kinderkleidung, so der Samariterbund. „Krisenmanagement und Hilfsbereitschaft funktionieren im Burgenland toll“, lobte Landesrat Norbert Darabos (SPÖ) alle Helfer, die seit 5. September an die 100.000 Flüchtlinge auf ihrer Durchreise betreuten. SPÖ-Klubchef Robert Hergovich dankte ihnen ebenfalls, kritisierte jedoch die „viel zu spät“ angeordneten Grenzkontrollen, wie Landeschef Hans Niessl (SPÖ) sie gefordert hatte.(wef)

erstellt am 20. September 2015, 09:44

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