Scheuch muss wegen Untreue vor Gericht

Uwe Scheuch
© APA/MARKUS LEODOLTER

Überhöhte Rechnungen sollen zu einem Schaden von 23.000 Euro geführt haben.

Der frühere Kärntner Landespolitiker Uwe Scheuch wird sich vor Gericht wegen Untreue und nicht wegen Amtsmissbrauches verantworten müssen. Darüber hat der Oberste Gerichtshof (OGH) am Dienstag entschieden. Somit kann der Prozess vor einem Einzelrichter in Klagenfurt stattfinden.

Schaden
Wie berichtet, wirft die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) Scheuch vor, einem Mitarbeiter seines Büros die Weisung erteilt zu haben, sechs überhöhte Rechnung als richtig zu bestätigen. Laut Anklage sei dadurch ein Schaden von rund 23.000 Euro entstanden. Die Ermittlungen dauerten insgesamt fünf Jahre lang. Für Uwe Scheuch gilt die Unschuldsvermutung.

erstellt am 13. Dezember 2017, 08:55

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