SPÖ ist sich in Rot-Blau-Frage noch uneinig

Klaus Luger
© TZOe Dostal

Man möchte den Verhandlungen nicht vorgreifen. Es käme auf die Inhalte an.

Nach der Wahl ist vor den Verhandlungen. Und gerade hier zeigt sich, dass die SPÖ mit einer internen Meinungsverschiedenheit kämpft. Auf der einen Seite das Anti-FPÖ-Lager rund um den Wiener Bürgermeister Michael Häupl, auf der anderen Seite ein rot-blau-affiner Flügel, dem auch einige oberösterreichische SPÖ-Politiker angehören.

Inhalte
Für den Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) ist die Bereitschaft für Gespräche mit der FPÖ vor allem ein Zeichen an die Wähler, nicht den beleidigten Verlierer zu mimen. „Wenn es inhaltlich passt, bin ich für die Option mit der FPÖ“, so Lugers Statement diese Woche. Auch aus dem Büro der Landes-SPÖ-Chefin Birgit Gerstorfer heißt es, man vertrete die Linie, mit allen im Parlament vertretenen Fraktionen „Sondierungs-Gespräche“ zu führen.

Nebulös

Anders als der Linzer Bürgermeister möchte man dort aber keine Präferenz für eine mögliche Regierungszusammenarbeit geben, sollten die Inhalte stimmen. Ganz dem Herbst entsprechend hält man sich nebulös zurück. Eine Mitgliederbefragung zum Thema FPÖ befürworten jedenfalls beide – ganz demokratisch.

erstellt am 20. Oktober 2017, 09:16

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