Platter lässt mögliche Partner zappeln

Günther Platter
© APA/GEORG HOCHMUTH

Am Mittwoch gingen die Sondierungsgespräche mit Liste Fritz und NEOS weiter.

Das Koalitionsrennen bleibt auch nach der ersten Sondierungsrunde von Günther Platter (ÖVP) offen. Die Chefs von SPÖ, Freiheitlichen und Grünen lobten zwar jeweils die gute Gesprächsatmosphäre. Mit wem der schwarze Wahlsieger künftig zu regieren gedenkt, verrät er aber weiterhin nicht. Nach den Gesprächen blieb Platter jedenfalls unbestimmt, nannte sie lediglich „durchwegs positiv und angenehm“. Vor die Presse trat er nicht.

Aussichtslos
Am Mittwoch waren die NEOS an der Reihe. Landeschef Dominik Oberhofer macht sich freilich keine allzu großen Hoffnungen, und das nicht nur weil Schwarz-Pink bloß ein Mandat Überhang hätte. Er hält Schwarz-Grün für gesetzt, hofft aber zumindest, einzelne Themen der NEOS wie eine Freizeitwohnsitzabgabe auch außerhalb der Regierung umsetzen zu können. Diesen Weg geht auch die Liste Fritz. Deren neuer Abgeordneter Markus Sint will der künftigen Regierung bei Themen wie einer Lkw-Obergrenze oder dem Themenkomplex „Leistbares Wohnen“ Unterstützung anbieten. Selbst regieren will die Liste Fritz bekanntlich nicht.

Möglicherweise braucht es nun noch eine weitere Sondierungsrunde mit den infrage kommenden Parteien, bevor der ÖVP-Chef bekannt gibt, mit wem er dann wirklich in Koalitionsverhandlungen gehen will.

erstellt am 01. März 2018, 09:18

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