Neuer Rekord bei Wählen mit Karte möglich

Wahlkarte Nationalratswahl
© APA/BARBARA GINDL

Graz dürfte aber unter der Bestmarke von 37.000 bei der BP-Wahl bleiben.

In der Landeswahlbehörde, aber auch auf Bezirks- und Gemeindeebene laufen die Vorarbeiten für die Nationalratswahl am Sonntag auf Hochtouren. Besonderes Augenmerk liegt – nach den Vorgängen bei den BP-Wahlen 2016 – auf den Wahlkartenwählern. Sie könnten einen neuen Rekordwert erreichen. Manfred Kindermann, Vize-Landeswahlleiter, rechnet mit mehr als 100.000 Wahlkartenwählern in der Steiermark. Bei der Stichwahl um den Bundespräsidenten waren es mehr als 101.000 Steirer, die anders als in ihrem Stammwahllokal ihre Stimme abgegeben haben. Ausgezählt werden die Stimmen, die auf Bezirksebene gezählt werden, Montag ab 9 Uhr, jene Stimme, die auf Landesebene ausgezählt werden, weil sie außerhalb der Steiermark abgegeben worden sind, erst am Donnerstag ab 9 Uhr.

In Graz rechnet Wahlleiter Wolfgang Schwartz mit etwas weniger Wahlkarten als am 4. Dezember 2016 bei der BP-Wahl. „Da waren es 37.000. Jetzt halten wir bei 33.000. Aber das Interesse steigt, man kann ja noch persönlich eine Karte beantragen.“

Montag stehen dann in Graz erstmals zwei Teams zum Auszählen bereit. „Wir haben bemerkt, dass die Leistung und die Konzentration nach sechs Stunden abnehmen“, schildert Schwartz – daher wird heuer nach vier Stunden gewechselt und frische Kräfte machen sich daran, den Berg an Wahlkartenstimmen auszuzählen.

erstellt am 12. Oktober 2017, 09:25

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