Marienmarkt: SPÖ kämpft für Kebab-Ali

Kebab Ali
© Kebab Ali

Gemeinderätin Karatas setzt sich für Kebab-Stand am neuen Marienmarkt ein.

Ali Turgut fürchtet noch immer um seinen Kebab-Stand am Hauptplatz in Wr. Neustadt. Wie berichtet, muss "Kebab-Ali" wegen der Errichtung des neuen Marienmarktes in der Innenstadt seinen Stand aufgeben. Sein Geschäft sei laut Bürgermeister K laus Schneeberger (ÖVP) und Marktstadtrat Udo Landbauer (FPÖ) "optisch unpassend" und es gäbe "mehr als genug Kebab-Stände."

Belastung
"Auf dem neuen Marienmarkt will die Stadt ein Ambiente für die Elite schaffen", sagt SPÖ-Gemeinderätin Meral Karatas zu ÖSTERREICH. Sie sieht in der "Vertreibung" von Kebab-Ali mitunter die Entstehung eines falschen Bildes am Hauptplatz. "Ihnen passt ein Kebab-Stand mit günstigem Essen nicht ins Bild." 20 Prozent der Bürger seien jedoch Migranten, viele würden keine exklusiven Produkte am Marienmarkt kaufen wollen, ein schneller Imbiss sei eher gefragt.

Großes Warten
Aus Gesprächen mit Turgut weiß Karatas, dass er auch außerhalb des Hauptplatzes Kebab verkaufen würde, denn ansonsten wäre seine Lebensgrundlage bedroht. Bis jetzt wartet "Kebab-Ali" auf einen Termin im Bürgermeister-Büro für eine Alternative. (ram)
 

erstellt am 15. März 2017, 08:00

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