Ludwig kämpft für faire Mieten

Ludwig
© TZOe Fuhrich

Der Wohnbaustadtrat lässt sich sein Wien nicht kaputtmachen und wehrt sich. 

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) gibt derzeit kräftig Gas. Kurz vor Weihnachten starteten etwa die „Grätzelpolizisten“ in den Gemeindebauten durch. Auch die Bilanz der „Sozialen Wohnungssicherung“ kann sich sehen lassen: „689 Familien konnten vor dem Wohnungsverlust bewahrt werden“, wie Ludwig bekannt gab. Zum Jahreswechsel bringt er sich für den Kampf um leistbares Wohnen in Stellung.

Kampf

Er werde sich „mit aller Entschlossenheit gegen mutwillige Eingriffe in den geförderten und kommunalen Wohnbau stellen“, verspricht Ludwig und warnt eindringlich vor der „Hausherren-Politik“, wie sie „schwarz-blau schon einmal“ betrieben hätte.

Leistung
Die Ankündigung von Mietzinsanpassungen für Besserverdiener stößt sauer auf. „Wir wollen, dass Wohnen leistbar bleibt und Leistung nicht bestraft wird“, fordert er. „Wer arbeitenden Menschen, die sich ihr Einkommen verbessern, Wohnraum nimmt, handelt leistungsfeindlich“, hält Ludwig fest und richtet der Regierung aus: „Ich warne vor neoliberalen Kollateralschäden à la Buwog.“ Den geförderten Wohnbau werde man „mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln“ verteidigen.     

erstellt am 29. Dezember 2017, 07:11

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