Landeschefs kämpfen für 3. Airport-Piste

Schwechat 3. Piste
© APA

Erwin Pröll und Michael Häupl sind einer Meinung: Dritte Piste muss sein.

Vor knapp einer Woche erteilte das Bundesverwaltungsgericht der geplanten dritten Piste auf dem Flughafen Wien in Schwechat eine Absage. Der Hauptgrund für das Urteil ist, dass die zusätzliche Start- und Landebahn negative Folgen für Klimawandel und Treibhausgasemissionen hätte. Am Dienstag meldeten sich die Landeshauptmänner von Niederösterreich und Wien zu Wort.

Schädlich
Erwin Pröll (ÖVP) kündigte an, das Nein zur Piste anfechten zu wollen: „Wir werden Beschwerde beim Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof einbringen.“ Die Entscheidung sei schädlich für den Flughafen und hemme die Entwicklung im Umfeld. Speziell für die entstehende Airport City und angesiedelte Unternehmen hätte sie drastische Folgen.

Einer Meinung

Auch Wiens Oberhaupt Michael Häupl (SPÖ) schloss sich der Kritik an und verwies auf die Bedeutung des Airports als Wirtschaftsstandort. Somit sind die beiden Politik-Granden einer Meinung mit vielen weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Für die Bürgerinitiativen, die bereits im Vorfeld gegen die Pistenpläne gekämpft hatten, ist die „Empörung nicht verständlich“. In einer Aussendung lobte man die „mutige“ Entscheidung des Gerichtes, die Landebahn abzusagen.

erstellt am 15. Februar 2017, 08:05

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