Klagenfurt erwartet einen Abgang von 10 Mio. Euro

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© Daniel Raunig

Heftige Kritik an gestiegenen Transferzahlungen an das Land Kärnten.

Die Stadt Klagenfurt erwartet für 2018 einen Abgang von zehn Millionen Euro. Wie Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) am Montag bei einer Pressekonferenz sagte, stehen Einnahmen in Höhe von 294 Millionen Euro Ausgaben von 304 Millionen Euro gegenüber. Das Maastricht-Ergebnis wird laut Budget bei minus 11,4 Millionen Euro liegen.

Transferzahlungen

Wie Mathiaschitz übten auch die Stadträte der Rathauskoalition, Markus Geiger (ÖVP) und Frank Frey (Grüne), Kritik an den Transferzahlungen an das Land Kärnten: „Klagenfurt wirtschaftet gut, aber es ist frustrierend, wenn alles, was wir erwirtschaften, wieder abgezogen wird“, so die Stadtchefin. Die Transferzahlungen an das Land betragen 2018 rund 71,6 Millionen Euro, also um fünf Millionen Euro mehr als noch 2017.

Schuldenstand
Die Bürgermeisterin betonte am Montag, dass die Zahlen für 2018 lediglich der Voranschlagsentwurf seien: „Und da müssen wir aus kaufmännischer Sicht einfach vom Worst-Case-Szenario ausgehen.“ Der Schuldenstand der Stadt soll mit 31. Dezember 2018 rund 64,8 Millionen Euro betragen, mit Jahresabschluss 2016 waren es noch 75 Millionen.

erstellt am 21. November 2017, 11:13

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