Klagenfurt: Parkordnung wird zum Streitthema

Parken
© TZOe Raunig

Die Freiheitlichen wollen einen Dringlichkeitsantrag im Gemeinderat einbringen.

Seit vor gut einer Woche die neue Parkordnung mit einer einheitliche Kurzparkzone in Kraft getreten ist, wurde das Parkchaos in der Landeshauptstadt immer schlimmer. Die neue einheitliche Zone, besser gesagt die unterschiedlichen Markierungen, haben zu Serien von Strafzetteln und ebenso vielen Beschwerden geführt.

Hinweisschilder

Seit Dienstag werden, wie berichtet, in besagter Zone Schilder aufgestellt, die auf die Gebührenpflicht hinweisen sollen. Und sobald es die Witterung zulässt, sollen alle Markierungen auf Blau umgestellt werden. Damit will Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) das derzeit herrschende Parkchaos beenden.

Schnellschuss
Vor allem das Aufstellen der Schilder erregt bei den Klagenfurter Freiheitlichen die Gemüter. „Die 150 zusätzlichen Tafeln werden auch von den Steuerzahlern finanziert“, so Stadtrat Wolfgang Germ. Von Anfang an sprach sich die FPÖ gegen die neue Parkordnung aus. „Diese ist nichts außer ein Schnellschuss ohne Konzept“, wettert Germ, „und wurde zu einem unmöglichen Zeitpunkt ‚durchgepeitscht‘.“

Antrag
Auch Vizebürgermeister Christian Scheider (FPÖ) ist die neue Parkordnung ein Dorn im Auge. Er spricht sich vor allem gegen die Gebührenerhöhung aus. „Viele Bürger, die im Handel arbeiten, sind hier stark betroffen“, sagt Scheider. Daher sprechen sich die Freiheitlichen für eine Adaptierung der Parkordnung aus und wollen im nächsten Gemeinderat einen Dringlichkeitsantrag einbringen. „Die erste Stunde soll in der Innenstadt 0,50 Euro kosten und der Parkschein ist von der ersten Minute an von jedem zu lösen“, so Stadtrat Germ.

erstellt am 15. Februar 2017, 08:50

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