Junge Grüne in Graz verbuchen einen Etappensieg

Tina Wirnsberger
© APA/ERWIN SCHERIAU

Bis zum Landeskongress im Mai wird um die Zukunft der Öko-Partei gepokert.

Seit dem Ausschluss der Jungen Grünen aus der Bundespartei ist auch in Graz angesichts der ÖH-Wahlen die Diskussion um die Jugendorganisationen ein Dauerbrenner. Bei einem Sonderparteitag verbuchten zumindest die Grünen Studierenden einen Erfolg. Sie werden vorerst nicht von der Partei ausgeschlossen.

Tina Wirnsberger folgt dem Wiener Vorbild

Entschlossen
„Wir sehen diesen Beschluss als Wertschätzung gegenüber jenen Personen, die seit vielen Jahren aktiver Teil der grünen Bewegung sind und jetzt auf der Liste der Grünen Studierenden kandidieren“, kommentierte Grünen-Chefin Tina Wirnsberger die Unterstützung seitens der Partei. Von ihr ausgegangen war diese jedoch nicht. So werde die Partei auch keine der beiden antretenden Listen bei der ÖH-Wahl unterstützen.

Verzögerungstaktik wird der Partei vorgeworfen


Forderungen

Einen neuen Parteivorstand forderten zuletzt die Jungen Grünen. Der Vorwurf seitens Wirnsbergers, öffentlich eine Eskalation herbeiführen zu wollen, hielten die Jungen für „absurd“. Nachdem die Grünen-Chefin zunächst den Beschluss der Bundespartei unterstützt hatte, sei ihre Aussage ein „schlechter Scherz“. Wie die grüne Zeitbombe weitertickt, wird sich beim ordentlichen Parteitag im Mai herausstellen.

erstellt am 24. April 2017, 09:59

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