Hofer-Effekt: FPÖ will 2018 Salzburg erobern

Wilfried Haslauer
© FRANZ NEUMAYR Pres

Mehr als 51 Prozent für Norbert Hofer in Salzburg – eine Bestätigung für die FPÖ.

Nach Bekanntwerden der knappen Niederlage für Norbert Hofer bei der Bundespräsidentenwahl jubelten und feierten die Salzburger Grünen. Astrid Rössler dankte den vielen Unterstützern Van der Bellens „quer durch alle Bevölkerungsschichten und unterschiedlichen politischen Lager“.

„Ich setze auf eine gute Zusammenarbeit mit ihm persönlich, mit den Bundesländern und zum Wohle unserer Republik“, betonte Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP). Doch auch die Freiheitlichen nahmen die knappen 50 Prozent zum Anlass, zwar traurig zu sein, aber dennoch den Wahlerfolg zu feiern. „Hätte nur Salzburg gewählt, hätten wir Norbert Hofer als Bundespräsidenten“, ließen die Blauen wissen.

FPÖ zuversichtlich

„Das ist ein sensationelles Ergebnis“, freut sich die designierte Landesparteiobfrau Marlene Svazek. Die 24-Jährige sieht mit dem Salzburg-Ergebnis den Weg für die Landtagswahl 2018 geebnet. „Wenn nicht vorher im Bund neu gewählt wird, ist nach dem Salzburger Ergebnis eines auch klar – nächster Halt Salzburg 2018“, schreibt sie auf Facebook. Svazek kündigte bereits an, Salzburg gerne in die Landtagswahl zu führen und auch ein Top-Ergebnis als Ziel zu haben. „Mindestens 20 Prozent sind das Ziel, ob erster oder zweiter Platz, sehen wir dann“, sagt Svazek im Gespräch mit ÖSTERREICH.

erstellt am 25. Mai 2016, 09:11

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