Höchstgericht könnte 3. Piste stoppen

Flughafen Wien-Schwechat
© APA/HERBERT PFARRHOFER

Freude über Ausbau überwiegt die Kritik deutlich. Noch ist aber nichts fix. 

Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, die dritte Piste für den Flughafen Schwechat zu erlauben, löst vor allem eines aus: sehr viel Lob. Angefangen von Wiens nächstem Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ), der vom „bedeutendsten Infrastrukturprojekt“ Wiens spricht, über Vizekanzler Strache, Verkehrsminister Hofer (beide FPÖ) bis zu Kanzler Kurz (ÖVP) ist man praktisch einstimmig.

Lob
Als „frohe Osterbotschaft für den Wirtschaftsstandort“ bezeichnet Wiens Wirtschaftskammer-Präsident Walter Ruck die Entscheidung. „Eine gute Nachricht für die Ostregion“ und „Treiber für Zehntausende Arbeitsplätze“, sieht Wiens AK-Chef Rudi Kaske.

Kritik
Teils harsche Kritik kam etwa von der Liste Pilz. „Klimaschädliche Mobilität“ ortete Umweltsprecherin Martha Bißmann. Die Regierung verhindere, „Österreich endlich wieder zu einem Umwelt-Musterland zu machen“. Ähnlich äußerten sich auch Global 2000 und WWF.

OGH
Fix ist aber noch nix: Ein Höchstgericht könnte die Entscheidung des BVwG nämlich noch kippen. Und genau das wollen Dutzende Bürgerinitiativen jetzt anrufen.

erstellt am 30. März 2018, 06:54

Postings 0 Kommentare ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Mehr zum Thema

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.