Heumarkt nicht verfassungskonform

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© zVg

Brinek: Verfahren für Hochhaus habe nicht der Stadtverfassung entsprochen.

Die von der ÖVP entsandte Volksanwältin Gertrude Brinek lässt bei einer Prüfung der Volksanwaltschaft zur Vergabe und den Baugenehmigungen beim geplanten Heumarkt-Turm der Wertinvest von Helmut Tojner kein gutes Haar an der Stadt Wien:

Die Vergabe habe nicht der Stadtverfassung entsprochen, weil ein Bau nur möglich gewesen wäre, wenn dieser einen außerordentlichen Mehrwert für die Stadt gebracht hätte. Das sei aber nicht der Fall gewesen.

Zudem sei die Neufestsetzung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes für das Heumarkt- Areal eindeutig eine anlassbezogene Flächenwidmung gewesen, der jahrelange Einzelverhandlungen mit dem Investor vorangegangen seien.

„Hier stand das private Interesse vor dem öffentlichen Interesse. Es war eindeutig eine Wunschwidmung für den Investor und eine Bevorzugung“, unterstreicht Brinek, die sich auch über den „ignoranten Umgang der Stadt Wien mit dem Weltkulturerbe“ ärgert.

Vassilakou empört
Die grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ist über die Angriffe empört. Ihr Büro wies alle Vorwürfe strikt zurück: „Alles war verfassungskonform. Dahinter stehen nur partei­politische Überlegungen“ der ÖVP-­Politikerin Brinek.

erstellt am 15. Dezember 2017, 07:50

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