Getreidemarkt: Baustart bringt Mega-Stau

Getreidemarkt
© APA/STADT WIEN/ZOOMVP

Kilometerlange Staus und heftige Proteste zum Baustart am Getreidemarkt.

Seit Mittwoch, 7 Uhr früh, wird an der Ecke Mariahilfer Straße/Zweierlinie gebaut - zunächst werden die Wasserleitungen erneuert, bis Ende August soll an diesem ewigen Nadelöhr ein völlig neuer Fahrrad-Highway entstehen.

Mega-Stau. Prompt baute sich entlang der Zweierlinie, ohnehin eine der Top-Staufallen Wiens, ein gewaltiger Stau auf, der kurz nach 8 Uhr bis zum Landesgericht zurückreichte. Der Zeitverlust betrug schon im Morgenverkehr mindestens 15 Minuten - in den Abendstunden war es dann laut verärgerten Autofahrern noch länger.

Derzeit stehen zwischen Mariahilfer Straße und Gumpendorfer Straße nur zwei Fahrspuren zur Verfügung, in der Nacht von 20 bis 5 Uhr teilweise sogar nur eine - und das ist nur ein Vorgeschmack auf die künftigen Zustände am Getreidemarkt: Im Endausbau des Fahrrad-Highways wird es an dieser Stelle nur noch zwei statt drei Fahrspuren für Pkws geben, dafür kommt ein breiter Radweg mit Querung auf Höhe der Lehárgasse - was eine zusätzliche Ampel und noch mehr Stau nach sich zieht.

Proteste. ÖVP-Chef Gernot Blümel demonstrierte am Getreidemarkt gegen das Projekt, der ÖAMTC startete eine Petition auf www.staunachplan.at

 

erstellt am 04. Mai 2017, 07:07

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