Gemeinden mit 313 Millionen in der Kreide

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Die gute Nachricht zum Tag: Der Schuldenberg nimmt seit 2010 ab.


Der Schuldenstand aller 171 Kommunen schrumpfte im Vorjahr um sechs Millionen Euro auf 313 Millionen. Auch die Pro-Kopf-Verschuldung verringerte sich 2014 um 25 Euro auf 1.092 Euro je Gemeindebürger.

„Unsere Gemeinden leisteten gute Arbeit“, hält daher Landesrätin Astrid Eisenkopf (SPÖ) fest. In ihrer Finanzbilanz lässt sich nachrechnen, dass die kommunalen Haftungen um 600.000 Euro auf 198 Millionen zurückgingen. Im Gegenzug wuchs Vermögen in den Rathäusern um 5 auf 41 Millionen Euro an – das ist freies Geld für neue Investitionen der Gemeinden.

Insgesamt ein positives Signal. Denn die Orte, Märkte und Städte investierten wieder – vor allem floss Geld in die Bildung und Daseinsvorsorge, den Schul- und Kindergartenbau, Straßenbau, die Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie in Rückhaltebecken. Das belebt die lokale Wirtschaft, sichert Hunderte Jobs.
Kritik. Sorgen macht Eisenkopf aber der anstehende Finanzausgleich mit dem Bund. „Der ÖVP-Finanzminister muss eine faire Aufteilung garantieren“, fordert sie. Grund: Gemeinden in Westösterreich und Wien erhalten pro Kopf mehr Geld vom Bund.(wef)

erstellt am 22. August 2015, 20:09

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