Floridsdorf: So wählt der rote Großbezirk

Schieder Ludwig
© TZOe

Am SPÖ-Parteitag am 27. Jänner steigt der Showdown Ludwig gegen Schieder.

Erstmals in der ­modernen Geschichte der Wiener SPÖ wird es am 27. Jänner 2018 zwei Kan­didaten geben, die um die Nachfolge von Michael Häupl als Parteichef rittern. Dieses historische Duell zwischen Michael Ludwig und Andreas Schieder wird von 980 Delegierten aus den Bezirken und den Vorfeldorganisationen der SPÖ entschieden.

Hochspannung
„Und dieser Wettkampf um die besseren Ideen für Wien zwischen Schieder und Ludwig wird spannend, weil es keine Kommandowirtschaft von Bezirkskaisern mehr gibt, sondern alle Delegierten selbst entschei­den, wem sie zutrauen, für die Wiener SPÖ Wahlen zu gewinnen“, sagt einer, der es wissen muss: Landtagspräsident Harry Kopietz, der die SPÖ kennt, wie kaum ein anderer.

Floridsdorf
Kopietz selbst sorgte gleich höchst persönlich für die erste Überraschung: „Ich als Floridsdorfer unterstütze Andreas Schieder. Auch Gemeinderätin Susanne Bluma tut das. Wir haben aus Loyalität zu unserem Bezirksvorsitzenden Ludwig lange geschwiegen, aber Schieder ist einfach unser Favorit.“

Bezirksvorsteher Georg Papai und wohl die Mehrheit des größten SP-Bezirks mit 50 Delegierten stehen aber zu Ludwig.

Wahrscheinlicher Zwischenstand: 30–35 für Ludwig zu 15–20 Stimmen für Schieder. Lesen Sie morgen das Match um die Donaustadt. Es bleibt extrem spannend!

(gaj)

erstellt am 18. November 2017, 10:02

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