Duell um Wien wird jetzt zum Thriller

Schieder Ludwig
© SPÖ/ Flick

15 Tage vor dem SPÖ-Parteitag wird das Duell Schieder vs. Ludwig immer brutaler.

In 15 Tagen entscheiden 981 Delegierte am SPÖ-Parteitag unter Ausschluss der Öffentlichkeit darüber, wer Michael Häupl als SPÖ-Chef nachfolgt – Michael Ludwig und Andreas Schieder liefern sich derzeit hinter den Kulissen ein immer brutaleres Duell, das spätestens seit dem symbolhaften gemeinsamen Auftritt von Michael Häupl an der Seite von Andreas Schieder zum echten Thriller wird.

Dutzende Funktionäre deklarieren sich doppelt

Karrierebewusst. Denn echte Insider wissen, dass es Dutzende Delegierte gibt, die – vornehm ausgedrückt – „karrierebewusst“ sind. Und diese haben beiden Seiten fix ihre Stimme versprochen, um auf jeden Fall am Ende auf der Siegerseite zu stehen, die Jobs, Macht und Mandate zu vergeben hat. Wie sie wählen, ist extrem schwer einzuschätzen.

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Drei Varianten

Eine „Best-Case-Version Schieder“, die aus dem Umfeld des Klubchefs durchsickerte, weist diesem 183 Stimmen Vorsprung aus – mehrere SP-Bezirkschefs nennen sie „freie Erfindung“.

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Ein SP-Insider hat für ÖSTERREICH jetzt eine „Best-Case-Version für Ludwig“ mit 193 Stimmen Vorsprung und eine „Realo-Variante“ ausgerechnet: Ludwig hat hier 95 Stimmen Vorsprung – ist also bei Dutzenden „Doppeldeklarierern“ möglicherweise längst gleichauf mit Schieder. Der 110-Stimmen-Vorsprung aus dem Vorjahr schmilzt …

Josef Galley     

erstellt am 12. Jänner 2018, 06:42

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