Diesel-Verbot: Stadt & Land sagen Nein

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© APA

Das deutsche Diesel-Fahrverbot in Städten sorgt auch bei uns für Diskussionen.

„Ohne Verzögerungen oder Ablenkungs­manöver erwarten wir eine politische Entscheidung“, kommentiert Stadträtin Tina Wirnsberger (Grüne) das deutsche Urteil.

Und auch Verkehrsstadträtin Elke Kahr (KPÖ) zeigt sich erfreut über das Urteil: Es sei an der Zeit, dass sich die Politik zum Handeln durchringe, um die Luftgüte zu verbessern. Lieber als Fahrverbote ­wären ihr allerdings Gratis-Öffis. Und wenn Fahrverbote, dann für alle ­Autos, nicht nur für Diesel.

Klares Nein
Ein klares Nein zu Fahrverboten kommt von Verkehrs- und Umweltlandesrat Anton Lang (SPÖ). Das sei keine Antwort auf das Feinstaubproblem. Jetzt sei die Stadt Graz am Zug: „Der Ball liegt bei der Stadt Graz, diese muss sagen, was sie will, dann werde ich handeln. Ich als Landesrat werde aber zu keinen Fahrverboten streiten.“

Auch für ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl stehen Fahrverbote seit der Volksbefragung vor sechs Jahren nicht mehr zur Diskussion. Damals hätten sich 70.000 Grazer beteiligt und die Mehrheit habe sich gegen Fahrverbote ausgesprochen. Nagl verweist außerdem auf die Vergünstigung der Jahreskarte für öffentliche Verkehrsmittel. Einst war Nagl weniger abgeneigt.

erstellt am 01. März 2018, 08:45

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