Die alte Garde Häupls muss jetzt gehen

Michael Ludwig
© APA/ Pfarrhofer

Gesprächsmarathon geht nach Semesterferien in die nächste Runde. 

Die Serie von Vieraugengesprächen, die der designierte Bürgermeister Michael Ludwig in der abgelaufenen Woche absolviert hat, war noch lange nicht das Ende.

Montag sollen die nächsten „Beichtstuhlgespräche“ mit der alten Rathausgarde Michael Häupls weiter gehen, die sich vor allem deshalb extrem zäh gestalteten, weil einige aus dem engsten Zirkel um Häupl ihren Sessel nicht räumen wollen.

Landtagschef Kopietz hat Schlüsselrolle
Der Erste, der freiwillig das Feld räumen müsste, ist Landtagspräsident Harry Kopietz – er hat sich freilich ein Gutachten anfertigen lassen, nachdem er von der SPÖ nicht einfach abberufen werden kann.

Geht er dennoch, wäre der Platz frei für Finanzstadträtin Renate Brauner – und tritt diese schließlich freiwillig aus der Stadtregierung zurück, würden wohl auch die glücklos agierenden Stadträtinnen Sandra Frauenberger und Ulli Sima kaum auf ihren wohl dotierten Stadtratsjobs beharren können.

Sehr viel hängt dabei davon ab, wie Michael Häupl selbst agiert – er hat unter vier Augen Ludwig in höchst freundschaftlicher Atmosphäre versichert, dass er alle Pläne unterstützen werde. Dass Häupl selbst freilich Brauner und Co. darauf angesprochen habe, freiwillig das Feld zu räumen, ist bisher noch nicht verbrieft.

Ludwig plant ›buntes Team mit Vollprofis‹
Gelingen alle Pläne, will Ludwig noch in der kommenden Woche ein „buntes Team mit Vollprofis“ präsentieren – von den Ex-Ministern Pamela Rendi-Wagner und Josef Ostermayer bis zu den starken Bezirksfrauen Kathrin Gaál, Barbara Novak und Ruth Becher sowie ÖGB-Mann Christian Meidlinger soll es reichen.     

erstellt am 11. Februar 2018, 08:44

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