Bordell neben Schule ist jetzt Fall für Politik

Bordell Schule Penzing
© privat

Anrainer zittern um ihre Kinder. Schutzzonen sollen per Antrag zurückkommen.

Mit dem Albtraum-Bordell neben Volksschule, Kindergärten und Kirche in der Linzer Straße wird es ernst. Anrainer laufen Sturm und fürchten um das Wohl ihrer Kinder, wie ÖSTERREICH exklusiv berichtete. Jetzt steht das fragwürdige Etablissement kurz vor der Eröffnung, hat eine eigene Website und wird ein Fall für die Politik.

Landtag
Morgen wird die Wiener FPÖ das Bordell in einer Landtagssitzung zum Thema machen. „Wir werden einen Beschlussantrag einbringen“, sagt Vizebürgermeister Johann Gudenus zu ÖSTERREICH.

Antrag
Dabei wird es um zwei Punkte gehen: „In Wien sollen generell keine Bordelle in der Nähe von Kindergärten und Schulen errichtet werden dürfen. Schutzzonen müssen eingerichtet und eingehalten werden“, erklärt Gudenus. Mit dem Prostitutionsgesetz von 2011 waren diese abgeschafft worden, die Anrainer in Penzing leiden jetzt darunter – und sind machtlos. Auch das will Gudenus bekämpfen. „Wir wollen, dass die Anrainer in solchen Verfahren Mitspracherecht, also Parteienstellung haben“, fordert er. „Es geht um das Wohl der Kinder. Es ist parteiunabhängig schwer vorstellbar, dass jemand etwas dagegen haben könnte“, hofft Gudenus. (fip)

erstellt am 25. September 2017, 07:27

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