Ab 2020 bekommt Tirol 25 neue Züge

Platter Felipe
© APA/EXPA/JOHANN GRODER

Landeschef Platter: „Ein wichtiger Schritt in Richtung Umwelt und Nachhaltigkeit.“

Das Land rüstet verkehrsmäßig auf. Ab 2020 bekommt das Land 25 neue hochmoderne Züge. Platter: „Der steigende Schwer- und Individualverkehr belastet zunehmend die Menschen, Natur und Infrastruktur in unserem Land. Es ist deshalb wichtig, auf die Schiene zu setzen. Ich sehe den Einsatz von neuen leistungsstarken Zügen als eine Investition in die Zukunft.“ Vize Ingrid Felipe (Grüne) ergänzt: „Die neuen Garnituren bieten im Sommer Stellflächen für Räder, im Winter Raum für Ski und Boards. Mehr Platz beschleunigt nicht nur den Fahrgastwechsel, er kommt auch Rollstuhlfahrern zugute.“

Anforderungen

Im Zuge der anstehenden Verhandlungen zum neuen Verkehrsdienstevertrag wurden nun die Anforderungen an die neuen Fahrzeuge fixiert: Die sechsteiligen Triebwägen mit je 100 Meter Länge verfügen über jeweils 316 Sitzplätze, was eine Kapazitätssteigerung von rund 60 Prozent bedeutet. In einer neuen Doppelgarnitur finden so über 630 Personen einen Sitzplatz. Darüber hinaus erreicht man barrierefrei über acht Türen in Summe sechs Mehrzweckabteile für bis zu 24 Fahrrädern, zwei Rollstühlen und Kinderwägen. Die Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h.

Sechs der Triebwägen sollen für den Betrieb in Südtirol und den Brenner Basistunnel (BBT) ausgerüstet werden, um eine umsteigefreie Verbindung nach Italien zu ermöglichen.

erstellt am 11. April 2018, 11:20

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