Waffennarr tötet Ehefrau nach Erbstreit

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© APA / Thomas Lenger

Eine Frau überschreibt ihrem Sohn eine Haushälfte – und muss dafür sterben.

Während sich der ehemalige Pharmazie-Vertreter Fritz M. (77) weiter auf der Flucht befindet, zeichnet sich ein mögliches Motiv für die tödliche Familientragödie von Sollenau bei Wiener Neustadt ab. Er steht in dringendem Verdacht, seine Frau Helga (72) erschossen und schließlich das Haus angezündet zu haben – es gilt die Unschuldsvermutung.

Verdächtiger soll
 bewaffnet sein

Wie berichtet, war Freitagmittag zunächst die Feuerwehr angerückt, um einen Brand in dem Bungalow der Eheleute an der Raxstraße zu löschen. Doch während des Einsatzes machten die Helfer einen grausamen Fund. Im Schlafzimmer lag die Leiche von Helga M. auf dem Boden, neben ihr ein Gewehr.

Vom Ehemann, den die Nachbarn als Waffennarr beschreiben, fehlte jede Spur. Er war mit seinem Auto, einem Hyundai, geflüchtet. Inzwischen ist das Fahrzeug im Bereich der Rax gefunden worden. Fritz M. aber ist weiter flüchtig und wahrscheinlich bewaffnet.

Die Ehe soll zerrüttet gewesen sein, seitdem das spätere Opfer vorzeitig eine Hälfte des Hauses an einen Sohn überschrieb. Danach soll ihr Fritz H. mit dem Tod gedroht haben.

erstellt am 10. Oktober 2015, 23:00

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