Aus für 3. Piste: Mega-Aufstand der Wirtschaft

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Das Aus für die dritte Piste schadet laut Industriellenvereinigung massiv.

Weiterhin herrscht Wirbel um das Aus der dritten Start- und Landebahn für den Flughafen Schwechat. Landeschef Erwin Pröll (ÖVP) möchte nun erneut vor Gericht gehen: „Wir werden Beschwerde beim Verwaltungs- und Verfassungs­gerichtshof einbringen.“

Folgen. Auch die Industriellenvereinigung (IV-NÖ) begrüßt die von Pröll angekündigte Beschwerde. „Die NÖ-Industrie bekennt sich ausdrücklich zum Klimaschutz. Entscheidungen wie jene zur dritten Piste des Flughafens sind für die Industrieunternehmen unseres Landes jedoch vollkommen unverständlich“, sagt IV-Präsident Thomas Salzer, „Für einen international wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort ist die Anbindung an den weltweiten Flugverkehr essenziell.“ Sollten Flüge aus Kapazitätsgründen auf andere Flughäfen verlegt werden, würde das dem Wirtschaftsstandort massiv schaden.

Gegenwind. Für Kopfschütteln sorgen Prölls und Salzers Meinung bei der Umweltorganisation VIRUS. „Pröll glaubt wohl, weil er Landeshauptmann ist, stünde ihm ein Superrevisionsrecht zu“, sagt Sprecher Wolfgang Rehm. Der Gang zum Verfassungsgerichtshof brauche gute Gründe.

erstellt am 16. Februar 2017, 08:26

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