Wut-Mutter lässt sich nicht unterkriegen

Wut-Mutter Malina
© privat

Zwei Gehälter und Alimentezahlungen werden zur Berechnung herangezogen.

Weil das Gehalt ihres Freundes, der nicht der Vater ihrer beiden Kinder ist, zur Berechnung der Kosten für die Nachmittagsbetreuung eingerechnet wird, muss die 27-jährige Malina Hickl nun 305 Euro monatlich für den Nachmittagskindergarten bezahlen.

Situation in Brief an 
Regierung geschildert
„Meine Kinder werden aber meistens gegen halb 3 abgeholt, wir brauchen also nicht die volle Betreuungszeit. Zudem trennen mein Freund und ich unsere Finanzen, er kommt für sein Kind auf, ich für meine, damit sind wir nicht alleine“, erzählt sie im Gespräch mit ÖSTERREICH. „Dass man für die Kinderbetreuung etwas bezahlen muss, unterstütze ich. Aber die Berechnungsgrundlage gehört geändert“, fordert Hickl.

Gesetzesänderung
In einem Brief an die Landes­regierung beschreibt Hickl ihre Situation: Ihr Gehalt, das Gehalt ihres Freundes und die Alimente, die sie für die beiden Kinder bekommt, werden zur Berechnung herangezogen. „Da wird doppelt abkassiert, und zwar bei jeder Patchwork-Familie“.

Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP) verteidigte die Aktivitäten des Landes in Sachen Kinderbetreuung: Man investiere konsequent in den weiteren Ausbau des Angebots mit Fokus auf Krabbelstuben. Das Land benötige aber auch zusätzliche Mittel vom Bund.

erstellt am 01. März 2018, 08:39

Postings 0 Kommentare ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Mehr zum Thema

Diese Website verwendet Cookies

Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.