Wildschwein-Attacke auf Jäger bei Treibjagd

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© Getty Imgaes

Ausgewachsener Eber sah rot: Waidmann (49) schwer verletzt.

Tierschützer protestieren immer wieder und vehement gegen Treibjagden, die sie als schwere Tierquälerei sehen, wie zuletzt die Auseinandersetzungen zwischen dem Verein für Tierfabriken und Alfons Mensdorff-Pouilly zeigten. „Graf Ali“ hatte ja als Großveranstalter von Treibjagden auf Fasane und Wildschweine im Burgenland den Zorn der Tierschützer auf sich gezogen. Auch in Göttlesbrunn (Bezirk Bruck an der Leitha) gab es bereits mehrere „Jagdstörungen“ von aufgebrachten Tierfreunden.

Bei Treibjagd verletzt
Jetzt griff ein Wildschwein augenscheinlich zur Selbsthilfe. Als nämlich ein 49-jähriger Jäger bei einer dortigen Treibjagd auf einen ausgewachsenen Eber anlegte, griff das Tier den Jäger an. Wild geworden raste es auf den Mann zu, attackierte ihn und verletzte ihn dabei schwer. Begleiter alarmierten die Einsatzkräfte. Der Jäger musste vom Notarzthubschrauber Christophorus 3 ins Unfallkrankenhaus nach Wien-Meidling geflogen werden, wo er sofort operiert wurde. „Zustand stabil“, sagen die Ärzte, „es besteht keine Lebensgefahr, dem Patienten geht es bereits den Umständen entsprechend gut.

erstellt am 15. Dezember 2015, 08:23

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