Wachau atmet auf: Marillen-
Ernte gesichert

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© Donau Nieder?sterreich

In der Wachau wachsen auf 350 Hektar Fläche rund 100.000 Marillenbäume.

Die Marillenbauern in der Wachau haben ein paar harte Tage hinter sich. Denn während in ganz Niederösterreich Unwetter und Hagelstürme wüteten, bangten sie um ihre Marillen. Kurz vor der Ernte drohte den süßen Früchtchen ein bitteres Schicksal, aber der Großteil der rund 100.000 Bäume in der Wachau blieb verschont.

Erleichtert. „Wir haben zum Glück keinen Hagelschaden und können wie geplant am Freitag mit der Haupternte beginnen“, zeigte sich Franz Reisinger, Obmann des Vereins Wachauer Marille, gegenüber ÖSTERREICH erleichtert. Vereinzelt werden auch jetzt schon reife Marillen gepflückt; dauern wird die Ernte etwa zweieinhalb Wochen bis Anfang August. Reisinger rechnet heuer mit einem sehr guten Ertrag, zwischen drei und vier Millionen Kilogramm könnten es werden. Die Kosten für ein Kilo Wachauer Marillen werden etwa drei bis vier Euro betragen.

Echtheit. Jahr für Jahr warnt der Verein vor „Nachmachern“. Denn immer häufiger würden Marillen mit der Bezeichnung „Marillen aus der Region“, „Mariandl“ oder „Donauprinzessin“ in der Wachau verkauft werden. Reisinger erklärt: „Das sind keine Wachauer Marillen. Weder von der Sorte her, noch sind sie aus unserem Gebiet.“(kob)

erstellt am 12. Juli 2017, 08:06

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