Volksanwalt prüft ÖBB wegen überfüllten Zugs

ÖBB
© Fürtbauer

Volksanwalt Günther Kräuter will die Hintergründe des Zwischenfalls aufklären.

Am Wochenende mussten 200 Zuggäste, die in Richtung Wien unterwegs waren, in Leoben aussteigen, da der Zug überfüllt war. Sie mussten in Regionalzüge umsteigen. ÖBB-Sprecher Christoph Posch bestätigte den Vorfall und erklärte, dass es daran lag, weil Ferienende war und nur die wenigsten Fahrgäste einen Sitzplatz reserviert hatten. Er entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und empfahl Reisenden Reservierungen, dann könnten die ÖBB auch besser planen und mehr Waggons mitführen.

Die Volksanwaltschaft hat die informelle Anfrage an die ÖBB angekündigt: „Ziel ist die künftige Vermeidung derartiger skandalöser Vorfälle. Ich werde mich im Interesse der Fahrgäste des Verkehrsbetriebes für eine nachhaltige Verbesserung der Situation einsetzen“, sagte Volksanwalt Günther Kräuter. Er forderte, dass die Volksanwaltschaft künftig auch ausgegliederte Rechtsträger wie die ÖBB oder die Asfinag prüfen darf.

erstellt am 01. März 2017, 09:09

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