Terror-Übung: OÖ probte für den Ernstfall

Terrorübung Wien
© fotokerschi.at

500 Einsatzkräfte, davon 120 Polizisten, waren am Montag im Großeinsatz.

„Unsere ganze Schlagkraft wird heute auf Herz und Nieren geprüft“, sagte Polizeisprecher David Furtner am Montag. Nur ein kleiner Kreis an Offizieren wusste, was unter dem Codewort „Rast 2017“ auf die Einsatzkräfte zukommen sollte. Klar war nur: Die bislang größte Anti-Terror-Übung stand an, vom Streifenpolizisten bis hin zu der Spurensicherung, dem Roten Kreuz, dem Samariterbund, dem Landesfeuerwehrkommando und der Linzer Berufsfeuerwehr sollten alle eingebunden werden.

Haus gestürmt
Am Vormittag spielten sich die Kräfte auf dem Gelände der Ex-Kaserne Ebelsberg ein. Terroristen hatten sich im ersten Stock eines Mehrparteienhauses verschanzt, das gestürmt wurde. Auch die Evakuierung einer Familie wurde unter anderem geübt.

Schusswechsel
Am Nachmittag dann der nächste Alarm: Um 14.25 Uhr ging bei der Polizei Leonding (Bez. Linz-Land) die Meldung ein: „Schusswechsel in der UNO Shopping, mehrere Täter." Die Streifenbeamten in Schutzwesten waren wie im Ernstfall die Ersten vor Ort. Zeitgleich rückte die „Cobra“ aus. Mehrere Verletzte mussten versorgt werden, während eine Ringalarmfahndung im 30-Kilometer-Radius ausgelöst wurde.

Die Einsatzkräfte wurden bis in die Nacht auf Trab gehalten, immer wieder gab es Alarmszenarien.

erstellt am 25. April 2017, 08:52

Postings 0 Kommentare ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Mehr zum Thema

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.