Schutzzonen: Auch Baden will sie haben

Baden Bahnhof
© ÖBB/Konrad Kaiser

Am Bahnhof und dem Josefsplatz Baden will Trenner Schutzzonen errichten.

Nach dem Vorbild von Wiener Neustadt, wo es, wie berichtet, seit 1. Mai zwei Schutzzonen am Bahnhof und im Stadtpark gibt, zieht Baden nun nach. Anlässlich eines Mordversuchs unter Aslywerbern, wo ein 15-jähriger Afghane mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt wurde, fordert die Bürgerliste Jowi Trenner nun auch Schutzzonen für Baden. Diese sollen am ­Josefsplatz und am Bahnhof errichtet werden.

Problemzonen
„Auch Baden verfügt über zwei Punkte, die immer wieder Problemzonen darstellen“, sagt Trenner zu ÖSTERREICH. „Daher soll die Stadtgemeinde bei der Bezirkshauptmannschaft die Errichtung von Schutzzonen und einer Videoüberwachung beantragen.“

Prüfung
„Baden ist eine der sichersten Städte Österreichs“, sagt Bürgermeister Stefan Szirucsek zu ÖSTERREICH. Er habe sich bereits mit dem Ersuchen um Prüfung der Voraussetzungen, die eine Verordnung einer Schutzzone ermöglichen, an die Bezirkshauptmannschaft Baden gewandt. Dennoch befürwortet der Bürgermeister eher andere Mittel, die mehr Sicherheit in der Stadt garantieren: „Ich ziehe ein Sicherheitsniveau in der Stadt vor, das die Verordnung einer Schutzzone überflüssig macht“.

erstellt am 21. September 2017, 08:45

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