Rot-grüner Streit um Wiener Donaukanal

Badeschiff
© TZOe Niesner Lisi

Vassilakou warnt vor "Massenausspeisung" und "Konsumzwang".

Es war der Knalleffekt der Woche, als bekannt wurde, dass sechs Lokal-Flächen der beliebten Szene-Meile neu ausgeschrieben werden. Betroffen sind der Tel Aviv Beach, die Adria Wien, die Vorfläche des Badeschiffs, das Feuerdorf, die Hafenkneipe und das Central Garden. Die Betreiber selbst erfuhren durch die Medien von den Plänen der "Donau Hochwasser Schutz Konkurrenz"(DHK).
 
Diese, bestehend aus Bund, Stadt Wien und Land NÖ, macht seit der Abschleppung des Wracks des umstrittenen Partyschiffs Ernst mit der Neugestaltung der Freizeitzone. "Der Donaukanal ist weder eine Meile für hochpreisige Luxus-Gastronomie noch für Massenausspeisung", kritisiert die grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou. Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) wünscht sich "beim Anblick so mancher Baracke" sehr wohl, dass neu investiert wird.

erstellt am 03. Dezember 2017, 08:45

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