Protest gegen Stau-Falle am Getreidemarkt

Getreidemarkt
© APA/STADT WIEN/ZOOMVP

FPÖ und ÖVP befürchten ein Stau-Chaos durch die Reduktion auf zwei Spuren.

Die Umgestaltung des Radweges am Getreidemarkt – ÖSTERREICH berichtete – sorgt weiter für hitzige Diskussionen. Der neue 230 Meter lange Radweg wird von der Mariahilfer Straße bis zur Lehargasse verlängert und in der Gegenrichtung kommt ein komplett neuer Radweg. Eine Querung auf Höhe der TU, zwei neue Ampeln und Schutzwege sollen mehr Sicherheit bringen. In beide Richtungen bleiben aber nur mehr je zwei Fahrspuren.

Kritik

Eben diese Fahrstreifenreduktion sorgt für Besorgnis. So warnte bereits der ÖAMTC vor einem Verkehrs-Kollaps.

„Wenn Vassilakous Fahrstreifenreduktion am Getreidemarkt umgesetzt wird, wäre der tägliche Verkehrsinfarkt vorprogrammiert“, befürchtet FPÖ-Stadtrat Toni Mahdalik, „Das würde fast an Amtsmissbrauch grenzen“, protestiert der blaue Verkehrssprecher.

„Die Pläne zur Umgestaltung des Getreidemarktes sind ein weiteres Beispiel für die hetzerische Verkehrspolitik von Stadträtin Vassilakou. Die Stadträtin kennt nur ein Feindbild und das heißt Autofahrer“, kritisiert auch der ÖVP-Wien-Klubobmann Manfred Juraczka.

erstellt am 07. März 2017, 08:40

Postings 0 Kommentare ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Mehr zum Thema

Diese Website verwendet Cookies

Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.