Promi-Hotel wird jetzt zum Asyl-Quartier

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Wo einst Promis die Spargel-Saison begrüßten, sollen Asylwerber nächtigen.

 

Das Vier-Sternehotel Sachsengang in Groß-Enzerdorf war in der Vergangenheit ein echter Hotspot für die Prominenz.

Demnächst soll es zum neuen Zuhause für 48 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden. Im März meldete der Betreib Insolvenz an, da die Eigentümer nach der Betriebsaufnahme feststellten, dass Auflagen nicht erfüllt wurden – insbesondere den Brandschutz betreffend. So konnten von den 105 Zimmern nur 21 vermietet werden.

Dem Land liegt aber jetzt ein Angebot von zwei privaten Investoren vor. Sie wollen 48 Jugendliche im Hotel unterbringen. Doch Bürgermeister Hubert Tomsic (SPÖ) hat in einem ORF-Interview bereits angekündigt, dass er keine neuen Flüchtlinge in seiner Stadt haben wolle.

Laut dem Büro des für Asylfragen zuständigen Landesrates Maurice Androsch (SPÖ), soll das Angebot rund um das Hotel noch geprüft werden.

Das Objekt sei jedenfalls sehr geeignet, auch aufgrund seiner guten Öffi-Anbindung. Fakt ist jedoch, Groß-Enzerdorf erfülle bei knapp 10.300 Einwohnern die vorgeschriebene Quote nicht, während das Containerdorf am Flughafen in Schwechat mittlerweile völlig ausgelastet ist.

erstellt am 22. Dezember 2015, 13:27

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