Pfleger entscheiden heute über neues Gehaltsangebot

Klinikum Klagenfurt
© Daniel Raunig

Auer glaubt nicht, dass das Pflegepersonal die Konditionen des Landes akzeptiert.

Wie es schon Anfang April der Fall war, wird es auch heute von etwa 8 bis 10 Uhr in den fünf Kabeg-Krankenhäusern in Klagenfurt, Villach, Wolfsberg, Laas und im Gailtal nur eine Akutversorgung geben. Der Grund: Es finden Betriebsversammlungen des Pflegepersonals statt, die über das neue Gehaltsangebot des Landes Kärnten abstimmen werden.

"Die Notfallversorgung ist heute abgesichert"

Zähe Verhandlung
"Die Notfallversorgung ist abgesichert, da braucht sich keiner Sorgen machen", versichert Kabeg-Chef ­Arnold Gabriel. Obwohl das Land den 3.500 diplomierten Pflegern und Pflegehelfern ein besseres Gehaltsangebot gemacht hat, glaubt Kabeg-Zentralbetriebsrat Arnold Auer nicht, dass es das Pflegepersonal annehmen werde.

Ablehnung
"Ich glaube, dass es abgelehnt wird. Denn die Vorstellungen des Pflegepersonals wurden nicht erfüllt. Das Land muss auf uns noch einen großen, wir auf das Land noch einen kleinen Schritt zugehen", sagte Auer auf Anfrage von ÖSTERREICH. Sollte das Angebot heute abgelehnt werden, steht am 18. Mai die fünfte Verhandlungsrunde mit dem Land Kärnten am Programm. "Das ist für uns definitiv der letzte Termin. Sollte es zu keiner Einigung kommen, werden wir Maßnahmen ergreifen, die länger als zwei Stunden dauern", betont Auer.

erstellt am 11. Mai 2017, 09:19

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