Pannen-U4 geht es jetzt an den Kragen

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© Wiener Linien / Appel

Das nächste Jahr bringt 40 Gleisbaustellen und weitere U4-Sperren.

Fast wöchentlich sorgen Pannen bei der U-Bahn-Linie U4 für Ärger. Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer will jetzt mit einigen Neuerungen der Pannen-Linie an den Kragen gehen. „Eine neue Technik muss sich erst einspielen“, erklärte Steinbauer. Trotzdem soll ab sofort mehr Personal für Behebungen zur Verfügung stehen und mehr neue Züge auf der grünen Linie fahren, was den Betrieb ebenfalls „stabilisieren“ soll.

Rekord
Indes freuen sich die Wiener Linien über eine Rekord-Bilanz: 954 Millionen Menschen benutzten im letzten Jahr die Öffis. 2015 waren es 939 Millionen. Auch gestiegen ist die Zahl der Jahreskartenbesitzer (733.000).

Programm
Insgesamt 413 Millionen Euro werden heuer in mehrere große Projekte investiert:

U1-Ausbau
Die U1-Verlängerung nach Oberlaa wird im September eröffnet.

U2/U5-Projekte
Der Plan für den U-Bahn-Ausbau wird an die Wiener Linien übergeben und die Ausschreibungen für den Rohbau sollen noch heuer er­folgen. 2023 soll die erste Ausbaustufe starten.

U4-Sanierung
Längere Sperren sind heuer nicht geplant, aber an zwei Wochenenden wird der Betrieb ab Schottentor eingestellt und die Station Friedensbrücke soll saniert werden.

Gleiserneuerung
Insgesamt rund 40 Gleisbaustellen sollen dieses Jahr erfolgen.

Station Währinger Straße
Die Sanierung der Stadtbahn-Station wird fortgesetzt. Ab April ist der Bahnsteig Richtung Floridsdorf fünf Monate lang gesperrt.

Neue Busflotte
Erstmals werden XL-Busse eingesetzt. Dazu kommen 26 Normalbusse und 12 Gelenkbusse.

erstellt am 24. Jänner 2017, 07:31

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