ÖBB überwachen Bahnübergänge mit Kameras

Bahnübergang
© TZOe Daneshmandi Laila

In Salzburg werden immer mehr Bahnübergänge mit Kameras ausgestattet.

Bis zu 700 Mal pro Jahr versuchen bei manchen Eisenbahnschranken in Salzburg, unvorsichtige Autofahrer trotz Rot-Licht und Läutwerk noch vor dem herannahenden Zug über einen Bahnübergang zu fahren.

Bis zu 726 Euro Strafe für Rotlicht-Blitzer

An 40 Bahnübergängen bundesweit haben die ÖBB deshalb Kameras installiert, die Rotlicht-Sünder filmen und für saftige Strafmandate in der Höhe von bis zu 726 Euro sorgen. In ganz Salzburg ist jetzt ein Ausbauprogramm für die Ampeln im Gang. Wie der ORF aus Pfarrwerfen im Pongau berichtet, ist das durchaus erfolgsversprechend. Von 700 Anzeigen pro Jahr sank die Zahl der Fälle seit der Installierung einer Kamera hier auf 250 bis 300 Delikte.

Ein Toter pro Monat auf Bahnübergängen

Weil es aber weiterhin pro Monat einen Toten auch auf beschrankten Bahnübergängen in Österreich gibt, haben die ÖBB ein Programm ins Laufen gebracht, bei dem möglichst viele Bahnübergänge stillgelegt und durch Unterführungen oder Brücken ersetzt werden sollen, das bietet letztlich die größte Sicherheit.

erstellt am 12. September 2016, 09:30

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