OÖ ist als Standort top

Lehrlinge
© TZOe Lisi Niesner

75 Prozent der Beschäftigten in OÖ sehen optimistisch in die Zukunft.

OÖ ist ins Mittelmaß abgerutscht, von der angepeilten „Champions League“ weit entfernt: So oder so ähnlich lesen sich seit geraumer Zeit Analysen über den Wirtschaftsstandort OÖ. Auch Wirtschaftslandesrat Michael Strugl (ÖVP) setzte sich kürzlich das Ziel, aus dem „durchschnittlichen Wirtschaftsstandort wieder einen exzellenten“ zu machen. Investitionen in ­Digitalisierung, Arbeitsmarkt, Unternehmensgründungen sowie die Reform von Tourismus- und Energiestrategie sollen dafür sorgen.

Die Gewerkschaft GPA-djp überrascht nun mit einer IFES-Studie, die den düsteren Szenarien nicht entspricht: Zumindest die Beschäftigten halten Österreich und insbesondere Oberösterreich als Wirtschaftsstandort für top. So sagen etwa 59 Prozent der Befragten, dass OÖ im Europavergleich „sehr viel besser“ bzw. „etwas besser“ dastehe. Nur sechs Prozent beurteilen diese Frage negativ.

Optimistisch
Auch was die wirtschaftliche Entwicklung betrifft, sind die Oberösterreicher zuversichtlich: 75 Prozent blicken den kommenden fünf Jahren „sehr“ bzw. „eher optimistisch“ entgegen. Die einzelnen Unternehmen kommen bei den Beschäftigten vor allem bei der betrieblichen Weiterbildung gut weg. 69 Prozent halten diese für „ausreichend“. Luft nach oben haben die Unternehmen bei Forschung und Innovation. Diese Bereiche werden nur für 49 Prozent ausreichend abgedeckt.

erstellt am 14. März 2017, 08:37

Postings 0 Kommentare ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Mehr zum Thema

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.