OÖ-Bilanz: Luftqualität immer besser

Rudi Anschober
© Harald Dostal

Oberösterreich zählt mehr und mehr zu den saubersten Industrieregionen Europas.

Oberösterreicher können im wahrsten Sinne des Wortes gut durchatmen, denn die aktuelle Bilanz der heimischen Luftqualität stellt OÖ ein gutes Zeugnis aus. Der langjährige Trend der Belastung durch Luftschadstoffe von 2003 bis 2017 verbessert sich Schritt für Schritt, allerdings bei Feinstaub PM10 deutlicher und schneller als bei Stickstoffdioxid NO2.

Maßnahmen bei Verkehr und Industrie greifen
„Die wichtigsten Maßnahmen für die Erfolge der Luftsanierung sind Emissionsverringerungen bei der Großindustrie und die Umsetzung der Energiewende mit dem Ausstieg aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas“, berichtet Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne). Aber auch die gesetzten Maßnahmen („Luft 100er“ und Lkw-Fahrverbot für Uralt-Lkw) rund um die Messstelle A 1/Enns-Kristein zeigen deutliche Erfolge.

Problemkinder A 1 und Römerbergtunnel

„Nun gilt es, auch die verbleibende Baustelle Linz/Römerbergtunnel – mit dem Hauptverursacher ­Verkehr – zu sanieren“, definiert Anschober das nächste Ziel. Auch im Bereich der A 1 südlich von Linz brauche es noch dringend neue Maßnahmen.

erstellt am 11. April 2018, 10:41

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