Mehr Polizei: OÖ erhält von Bund Absage

Polizei OÖ
© mediabox.at/Schwarzl

Landespolizeidirektor Pilsl setzt nun auf die geplante 80-köpfige mobile Einheit.

Der Polizei in OÖ stehen 335 Vollzeit-Dienstposten weniger zur Verfügung als vorgesehen – das geht, wie berichtet, aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) hervor. Demnach gibt es in fast allen Bezirken eine Personallücke: In Linz sind etwa von 661 Polizei-Posten nur 582,1 auf Vollzeitbasis verfügbar.

Doch die Forderungen nach einer Aufstockung des Personals, die hierzulande von allen Landtagsfraktionen gestellt werden, bleiben in Wien ungehört. Aus dem Innenministerium gebe es zu dieser Causa kein weiteres Statement, hieß es am Montag.

Dabei hatte es bereits vergangenen November einen Allparteienantrag um „entsprechende Aufstockung der Polizei“ im Landtag gegeben. Auch Landespolizeidirektor Andreas Pilsl geht davon aus, dass man in OÖ auch künftig mindestens 200 Neuaufnahmen pro Jahr brauchen werde. Dass nun alle Planstellen besetzt werden, damit rechne er aber ohnehin nicht. Er baut auf flexible Einheiten. Den Anfang macht eine 80-köpfige Einsatztruppe, die bis Juni realisiert werden soll. Sie soll künftig bei diversen Schwerpunktaktionen eingesetzt werden.

erstellt am 14. März 2017, 08:35

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