Luegerplatz soll Ute-Bock-Platz heißen

Ute Bock Platz
© Facebook

Tausende Wiener reagieren auf ihre Art auf die Hasspostings gegen Ute Bock. 

Die Welle des Hasses, die der hoch dekorierten Flüchtlingshelferin Ute Bock in den sozialen Medien noch im Tod entgegenschlug, hat in Wien Entsetzen hervorgerufen – und eine breite Welle der Solidarisierung, die jetzt in zwei Aktivitäten gipfeln soll.

Am 2. Februar ab 17 Uhr soll es am Heldenplatz ein Lichtermeer in memoriam Ute Bock geben.

Und Prominente wie Schauspielerin und TV-Legende Chris Lohner haben eine Petition gestartet: Am Sonntagnachmittag hatten sich schon binnen weniger Stunden 7.000 Menschen dafür ausgesprochen, dass der Dr.-Karl-Lueger-Platz in der Innenstadt in „Ute-Bock-Platz“ umbenannt wird.

Sie wollen damit ein ­Zeichen gegen den antisemitischen Bürgermeister Lueger und für die Flüchtlingshelferin setzen.

Die Petition richtet sich an die Stadt Wien – die für eine Behandlung im Ausschuss notwendigen 500 Stimmen waren binnen weniger Minuten da.     

erstellt am 22. Jänner 2018, 07:25

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