Klinik Baden: Mehr Mängel als erwartet

Landesklinikum Baden
© Landeskliniken Holding

Unüblich viele Wasserschäden listet der Bericht der Landesklinikenholding auf.

Wie berichtet, sorgte das Landesklinikum Baden mit einer ­Reihe von Mängeln in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen. Nun legte die Landeskliniken Holding einen Bericht vor, der die Schäden genau auflistet. „Verglichen mit Bauprojekten dieser Dimension ist die Anzahl der Baumängel im üblichen Bereich“, heißt es in dem Bericht, der ÖSTERREICH vorliegt. Eine unüblich hohe Zahl an Mängeln gebe es allerdings im Bereich der Abwasserinstallationen.

Wassereintritt

Im Juli gab es, wie berichtet, aufgrund starken Regens einen Wassereintritt. 6.500 Quadratmeter Fläche sind laut dem Bericht betroffen. Dazu gehören Personalgarderoben sowie Technik-, Lager- und Rangierflächen. Die Trocknungsarbeiten sollen im Dezember abgeschlossen sein.

Weitere Schäden

Der Bericht zeigt zudem weitere Mängel auf, die bisher nicht bekannt waren. Im Dialyse-Bereich, der Teeküche und in einem Aufenthaltsraum gibt es undichte Rohre. In der Endoskopie wurde ein „Folgeschaden aus einer nicht sachgemäßen Reparatur“ festgestellt. Beim Pflegestützpunkt im Pavillon C wurden Wassereintritt und Schimmelbildung vermerkt.

Keine Gefahr

„Es gab in keiner Situation eine Gefahr für Patienten“, sagt LH-Stellv. Stephan Pernkopf (ÖVP) zu ÖSTERREICH. Dies bestätigt auch Gerald Bachinger von der Patientenanwaltschaft: „Eine vorbildliche Abwicklung, vom In-Kraft-Setzen des Notfallplans bis zur Einschaltung der Behörden.“ Man befinde sich in der Gewährleistungsfrist. Das Land werde alle Schritte unternehmen, um sich schadlos zu halten.

erstellt am 12. Oktober 2017, 08:44

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