Kleine Waldohreulen gerettet

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© EGS Haringsee Knöpfer

Drei junge Waldohreulen als entzückende Gäste im EGS Haringsee.

Die kleinen Waldohreulen sind im burgenländischen Antau aus dem Nest gefallen. Ein Anlass für VIER PFOTEN, um darauf hinzuweisen, dass nicht jeder Jungvogel, der sich außerhalb des Nests befindet, Hilfe braucht.

Denn es handelt sich sehr oft um einen so genannten „Ästling“, also um einen jungen Vogel, der zwar noch flugunfähig ist, aber bereits außerhalb des Nests im nahe gelegenem Geäst und Buschwerk die Gegend erkundet. „Die Eltern eines Ästlings sind in einem solchen Fall immer in der Nähe und sorgen sich um ihren Nachwuchs“, erklärt VIER PFOTEN Vogelexpertin Brigitte Kopetzky.

Wann und wie rettet man Jungvögel?
Eine Bergung ist nur dann berechtigt, wenn die Jungen noch im Nestlingsstadium (also noch bevor die Schwungfedern deutlich aus den Federkielen herausragen) bzw.  aus verschiedenen Gründen (z.B Sturm, Forstarbeiten, Zerfall des Nestes) auf den Boden gestürzt sind. Meist haben sie dann auch Verletzungen.

Eine Rettung ist außerdem nötig, wenn der Vogel sichtbar verletzt ist, bei nachweislichem Verlust der Eltern  (wenn man z.B. selbst beobachten konnte, dass die Elterntiere verunglückt sind) oder wenn sich das Tier an einem offensichtlich gefährlichen Ort wie einer Straße befindet.

erstellt am 06. Mai 2015, 13:03

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