Karlskirche: Weiter Kampf gegen Verschandelung

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© TZOe/Artner

Eine weitere Demonstration fand am Mittwoch vor der Karlskirche statt.

Die geplante Aufstockung des "Winterthurgebäudes" direkt neben der Karlskirche sorgt weiter für Unmut. Jetzt ist der Termin für eine Bürgerversammlung fix.

Im Zuge des Umbaus des Wien Museums soll das angrenzende "Winterthurgebäude" der Zürich Versicherung um zehn Meter aufgestockt werden. Die Petition www.rettetdiekarlskirche.at setzt sich gegen die befürchtete "Verschandelung des historischen Platzes" ein und gewinnt täglich mehr Befürworter. Bereits 5.475 Personen haben unterzeichnet.

Zwei Demonstrationen gegen den Bau wurden bereits abgehalten. Am Mittwoch folgte die dritte. Die Denkmalschützer geben nicht auf im Kampf zur Rettung der Karlskirche.

Bürgerversammlung. Nach einem Antrag von ÖVP und FPÖ ist nun laut Bezirksvorsteher Leopold Plasch (SPÖ) eine Bürgerversammlung fixiert worden. Am 14. Dezember sollen die Bewohner des 4. Bezirks bezüglich der Umgestaltung des historischen Platzes in einem Saal der TU von Vertretern der Zürich Versicherung und der Architekten über die viel kritisierten Bauvorhaben informiert werden. Eine Aussendung wird in den nächsten Tagen an alle Bewohner des 4. Bezirks ausgeschickt.

Laut Herbert Rasinger, Obmann des Vereins "Initiative Stadtbildschutz", gab es schon 1971 beim Bau des "Winterthur-Gebäudes" Diskussionen bezüglich der Gebäudehöhe. Damals erlaubte die Baugenehmigung nur vier Stockwerke.
 

erstellt am 24. November 2016, 08:05

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