Kaiser gegen Kahlschlag bei Volksschulen

Kaiser
© Daniel Raunig

Empörung über angebliche Schulschließungsempfehlung des Rechnungshofes.

Große Aufregung gibt es bekanntlich wegen eines Berichtes des Kärntner Landesrechnungshofes. Dieser fordert darin angeblich die Schließung von 184 Kärntner Volksschulen. Konkret weist der Rechnungshof darauf hin, dass von den 233 Kärntner Volksschulen 184 die Mindestschülerzahl von 120 nicht mehr erreichen. 93 haben weniger als 60 Schüler. Die Regierung solle prüfen, welche Standorte zusammengelegt werden könnten.

Kein Kahlschlag
„Diesen am Papier entwickelten Kahlschlag wird es mit mir mit Sicherheit nicht geben“, betonte Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ). „Nicht immer spiegeln nackte Zahlen die Lebensrealität der Bevölkerung wider. Das wird bei der ‚Empfehlung‘, von 233 Volksschulen in Kärnten 184 zu schließen oder zusammenzulegen, deutlich.“

Damit würde man, so Kaiser, vielleicht auf den ersten Blick ein auf dem Papier errechnetes Einsparungspotenzial heben. Allerdings wären davon nicht nur knapp 11.000 Kinder betroffen, das wäre auch aus Sicht einer strategischen Landesentwicklung kontraproduktiv. Kaiser betonte, dass zumindest eine Schule pro Gemeinde erhalten bleiben muss.

erstellt am 01. September 2017, 08:56

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