K&Ö zieht sich aus Klagenfurt nun ganz zurück

K&O Wäg
© TZOe Hrastnik

Stolze 20 Millionen Euro hätte K&Ö in den Standort Waagplatz investieren wollen.

"K&Ö zieht sich komplett aus Klagenfurt zurück. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, was die Politik entschieden hat", sagte ein sichtlich enttäuschter K&Ö-Vorstand Martin Wäg am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt. Der Standort Waaggasse wurde, wie berichtet, abgelehnt, "wir sind an keinem alternativen Standort interessiert", so Wäg weiter.

Heftige Kritik
Abgerechnet hat Wäg auch mit den Vertretern der Wirtschaftskammer Klagenfurt: "Die Herren Habenicht, Kuttnig, Malle, Grüner sowie Stadtrat Geiger müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass es ihnen vor allem um persönliche Interessen gegangen ist. Sie haben K&Ö in Klagenfurt verhindert!" Bezeichnend dafür sei auch eine SMS am 27. April gewesen, mit dem Inhalt "Wir haben gewonnen", die von der Stadtplanung an die Stadtregierung gesendet worden sein soll.

Leoben gewinnt
Mit dem Rückzug verliert Klagenfurt ein Traditionshaus und 80 Arbeitsplätze, die eine K&Ö-Filiale gebracht hätte. "Wir werden jetzt andere Projekte verwirklichen. Die Stadt Leoben hat großes Interesse an einer Ansiedlung von Kastner & Öhler in ihrer Innenstadt. "Vielen Dank an Klagenfurt", betonte Wäg.

erstellt am 11. Mai 2017, 09:15

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