Junge Linzer im Match gegen Microsoft

Presono
© Ortner

Nichts weniger als eine Software-„Revolution“ plant ein Jungunternehmer-Trio.

Das Linzer Start-up Presono matcht sich mit Software-Gigant Microsoft. Mit einer „revolutionären“ Präsentationssoftware für Unternehmen wollen die Gründer Hannes Freudenthaler (32), Martin Behrens (26) und Martin Luftensteiner (30) dem Martkführer-Programm Powerpoint auf den Leib rücken.

Schon vor zwölf Jahren habe er die Idee geboren, sagt Freudenthaler: „Muss man während der Präsentation nach Dokumenten suchen, kommt es vor, dass unfreiwillig private Desktopbilder oder interne Ordnerstrukturen vorgeführt werden.“

„Container“

Mit Presono könne man nun während der Präsentation neue Inhalte hinzufügen, ohne den Präsentationsmodus zu verlassen. Alle Folien werden in „Container“ abgelegt, das Programm verlinkt darauf. Wird eine Folie geändert, steht automatisch immer die aktuellste Version zur Verfügung.

Vor zwei Jahren begann das Trio mit der Entwicklungsarbeit, mittlerweile zählt das Linzer Start-up elf Mitarbeiter. Jetzt ist die Software verkaufsfertig. Referenzfirmen wie Keba oder Greiner sind bereits im Boot.

erstellt am 15. Februar 2017, 08:41

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