Jetzt kommen 100 Grätzl-Polizisten

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© TZ ÖSTERREICH / Kernmayer

Wien bleibt anders: Start im August in acht Bezirken.

Bürgermeister Michael Häupl und Polizei-Vizepräsident Karl Mahrer präsentierten jetzt im kleinen Kreis ihr Modell des "Community Policing", der "Bürgerpolizei".

Während das Innenministerium in einigen Städten wie Mödling Zivilpersonen als "Sicherheitsbürger" einsetzt, setzt Wien auf Professionalisierung statt der - vielfach kritisch belächelten -"Hilfssheriffs": Ab August werden in den Bezirken Meidling, Hietzing, Ottakring, Hernals, Währing, Döbling, Donaustadt und Liesing hauptamtliche und speziell ausgebildete "Grätzl-Polizisten" aus den Reihen der Polizei den direkten Kontakt zur Bevölkerung halten.

Mehr als 100 Beamte für Grätzl-Polizei im Einsatz

Laut Mahrer werden in der Endausbauphase ab Jänner 2017 in allen 80 Polizeiinspektionen Wiens mindestens ein bis zwei Beamte freigespielt, um im direkten Gespräch mit Vereinen, Anrainern und Co. polizeiliche Präventionsarbeit zu leisten.

Auch in den 14 Stadtpolizeikommanden wird es eigene "Sicherheitskoordinatoren" geben, die etwa Ansprechpersonen sind, wenn Anrainer fordern, dass die Lichtverhältnisse in Parks etc. verbessert werden.

Mahrer: "Beleuchtung ist zwar nicht ihre Zuständigkeit, aber sie sollen beim Weg durch den Behördendschungel helfen."

erstellt am 15. Juli 2016, 08:45

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