Jetzt entscheidet Simmering über das Parkpickerl

Parkpickerl
© TZOe Bruna

Für das Bezirks-Zentrum rechnet der Bezirkschef mit einem knappen Ja.

Mit Parkplätzen in Simmering sieht es schlecht aus. Vor allem seitdem seit Anfang September das Parkpickerl im benachbarten Favoriten gilt, wird der 11. Bezirk mit „Pickerl-Flüchtlingen“ überschwemmt. Ab nächster Woche stimmt Simmering über das Parkpickerl ab.

Drei Wochen lang können Bewohner abstimmen

Votum
Ab 20. September werden die Fragebögen an die Bewohner zur Einführung der kostenpflichtigen Kurzparkzonen verschickt. Drei Wochen lang haben die Simmeringer dann Zeit, abzustimmen. Um eine Auswertung nach Zonen zu ­ermöglichen, werden die Zettel nach Bezirksteilen gekennzeichnet. Stimmberechtigt sind alle Bewohner zwischen 16 und 104 Jahren mit Hauptwohnsitz in Simmering.

Auch 16.000 Drittstaatsangehörige und Asylwerber, die nicht wahlberechtigt sind, dürfen an der Abstimmung teilnehmen, entschied die Stadt.

Wirbel um optionale Zusatzfragen im Vorfeld

Zusatzfragen
Gleichzeitig können die Simmeringer eine Reihe von Zusatzfragen beantworten, die im Vorfeld für Diskussionen sorgten. Am zweiten Fragebogen geht es nämlich um teils persönliche Details, wie etwa, ob man über eine österreichische Staatsbürgerschaft verfügt, aus einem EU-Land kommt oder Drittstaatsangehöriger ist.

Laut Bezirkschef Paul Stadler (FPÖ) seien diese nur optional zu beantworten und hätten keinen Einfluss auf die Frage nach der Parkpickerl-Einführung. Stadler rechnet mit einem Ja für den Zentrums-Bereich, für das Gebiet bis Zentralfriedhof mit einem Nein.

erstellt am 13. September 2017, 07:24

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